Betrug

Money Mules in Luxemburg: Warum ein verliehenes Konto ins Gefängnis führen kann

Nach einer Festnahme warnt die Polizei vor hohen Strafen, wenn Konten für Geldwäsche bereitgestellt werden.


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Bank card, phone and blurred banking paperwork illustrating money mule fraud.
Die Polizei warnt vor hohen Strafen, wenn ein Konto für Geldwäsche bereitgestellt wird.AI-generated image: OpenAI / Étude

Die Luxemburger Polizei meldete am 12. Mai einen Betrugsfall, bei dem einem Opfer eine größere Summe vom Konto abgehoben wurde. Im Zuge der Ermittlungen wurde ein mutmaßlicher Money Mule identifiziert und auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Diekirch festgenommen.

Als Money Mule wird eine Person bezeichnet, deren Bankkonto genutzt wird, um Geld aus Betrug zu empfangen, weiterzuleiten oder abzuheben. Die Anwerbung erfolgt häufig über angebliche Jobs, Onlinekontakte oder schnelle Provisionsversprechen.

Das strafrechtliche Risiko ist erheblich. Die Polizei weist darauf hin, dass das Bereitstellen eines Bankkontos zur Geldwäsche mit bis zu fünf Jahren Haft und bis zu 1.250.000 Euro Geldstrafe geahndet werden kann. Das Geld oder sein Gegenwert kann eingezogen werden.

Die wichtigste Regel lautet: Konto, Karte, LuxTrust-Zugang und Ausweisdokumente dürfen nie für Geldbewegungen anderer Personen zur Verfügung gestellt werden.

Besonders gefährlich sind Angebote, die harmlos klingen: eine Überweisung empfangen, Bargeld abheben und einen kleinen Anteil behalten. Genau diese Schritte können Teil einer Geldwäschekette sein.

Was ist ein Money Mule?
Eine Person, deren Konto für Geld aus Betrug genutzt wird.
Welche Strafe droht?
Die Polizei nennt bis zu fünf Jahre Haft und bis zu 1.250.000 Euro Geldstrafe.

Mehr dazu: Cybercrime, Money Mule, Aml, Bank Fraud, Police

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