Technologie
Luxemburger Forscher testen KI-Drohnenschwärme zum Schutz sensibler Lufträume
Das Uni-Projekt arbeitet mit Nano-Drohnen und zeigt zugleich die Lücke im europäischen Rechtsrahmen.

An der Universität Luxemburg testen Grégoire Danoy und Sune Nielsen KI-gesteuerte Drohnenschwärme in einer gesicherten Umgebung, berichtet RTL.
Das Projekt untersucht, wie koordinierte Drohnen einen definierten Luftraum gegen störende oder feindliche Drohnen schützen könnten. Die Forschung reicht bis 2017 zurück, also in eine Zeit vor den heutigen Schlagzeilen über Drohnenstörungen.
Aktuell arbeitet das Team mit Nano-Drohnen von 27 Gramm. Theoretisch könnten die Prinzipien auch im Freien mit Drohnen bis zu vier Kilogramm angewandt werden. Dafür fehlt in Europa aber noch der Rechtsrahmen.
Die Forscher betonen den defensiven Zweck und menschliche Grenzen. Genau diese Governance-Frage entscheidet, ob solche Systeme Vertrauen gewinnen können.
Häufig gefragt
- Wozu dienen die Drohnen?
- Zur defensiven Sicherung eines definierten Luftraums.
- Warum nicht draußen?
- Weil der europäische Rechtsrahmen für KI-gesteuerte Drohnen im Freien fehlt.
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