Sicherheit

Taschendiebe in Luxemburg-Stadt: Warum die Polizei jetzt Tramnutzer warnt

Eine neue Kampagne reagiert auf deutlich mehr Diebstähle, besonders an Tramhaltestellen und in vollen Wagen.


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Crowded Luxembourg tram platform with a commuter securing a handbag.
Stadt und Polizei warnen vor dauerhaftem Taschendiebstahlrisiko im öffentlichen Verkehr.AI-generated image: OpenAI / Étude

Die Stadt Luxemburg und die Police Grand-Ducale haben am 13. Mai eine gemeinsame Kampagne gegen Taschendiebstahl gestartet. Im Mittelpunkt stehen Tramhaltestellen, volle Wagen und die kurzen Momente beim Ein- und Aussteigen.

Die Botschaft der Polizei ist deutlich: Das Risiko tritt nicht mehr nur bei Weihnachtsmärkten, der Schueberfouer oder anderen Großereignissen auf. Es ist im öffentlichen Verkehr zu einem dauerhaften Sicherheitsproblem geworden.

RTL nannte dazu den größeren Rahmen: 7.704 einfache Diebstähle wurden im vergangenen Jahr in Luxemburg-Stadt gezählt, hinzu kamen 434 Diebstähle mit Gewalt; landesweit waren es mehr als 20.000 Diebstähle. Nicht jeder Fall ist ein Taschendiebstahl, doch die Zahlen zeigen den Druck auf Stadt und Polizei.

Empfohlen wird, in vollen Fahrzeugen Ablenkung zu vermeiden, beim Ein- und Aussteigen besonders aufzupassen, Wertsachen nicht sichtbar zu tragen, Portemonnaie und Smartphone in Innentaschen aufzubewahren und Taschen geschlossen am Körper zu halten.

Wer bestohlen wurde, sollte Anzeige erstatten. Verdächtige Situationen im öffentlichen Verkehr können unter 113 gemeldet werden.

Wo ist besondere Vorsicht nötig?
Beim Ein- und Aussteigen an Tramhaltestellen und in vollen Wagen.
Was tun nach einem Diebstahl?
Anzeige bei der Polizei erstatten.

Mehr dazu: Luxembourg City, Police, Pickpockets, Public Safety, Tram

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