Steuern
Luxemburgs Steuerverwaltung: ACD investiert über 226 Millionen Euro in die Digitalisierung
Die ACD will alte Systeme ersetzen, Papier reduzieren und bis 2028 deutlich digitaler arbeiten.

Luxemburgs Steuerverwaltung steht vor einem der größten Digitalprojekte ihrer Geschichte. Ein Gesetzentwurf sieht mehr als 226 Millionen Euro für die Modernisierung der Administration des contributions directes vor.
Die Dimension erklärt sich über die Zahlen. 2024 stellte die ACD 880.000 Steuerkarten aus, bearbeitete 580.000 Erklärungen und verwaltete 16 Milliarden Euro Steuereinnahmen. Viele Abläufe hängen noch an Papier und alter IT.
Geplant sind eine neue interne Plattform, einfachere Kommunikation zwischen Steuerpflichtigen und Beamten sowie 85% digitale Bearbeitung bis zum Steuerjahr 2028. Papiererklärungen sollen weiter möglich bleiben.
Politisch geht es um Kosten, Abhängigkeit von Technologieanbietern und menschlichen Kontakt. Steuerdaten sind besonders sensibel, weshalb Digitalisierung nicht nur effizient, sondern vertrauenswürdig sein muss.
Häufig gefragt
- Verschwinden Papiererklärungen?
- Nein, sie sollen weiterhin möglich sein.
- Was ist das Ziel?
- Eine modernere, zugänglichere und effizientere Steuerverwaltung.
Quellen
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