Zivilschutz

CGDIS plant Logistikzentrum für 110 Millionen Euro in Mersch

Der neue Standort soll Werkstätten, Ausrüstung und Krisenlogistik bündeln und Luxemburgs Einsatzfähigkeit stärken.


Lesezeit · 1 Min.

A modern emergency logistics depot under construction in Luxembourg.
Das geplante Zentrum in Mersch soll zentrale technische und logistische Kapazitäten des CGDIS bündeln.AI-generated image: OpenAI / Etude

Luxemburgs Rettungsdienst stellt seine Logistik neu auf. RTL berichtet, dass CGDIS und Innenministerium den neuen Centre d’Appui Logistique et Technique in Mersch vorgestellt haben. Fertig werden soll der Standort bis Ende 2030.

Auf mehr als 18.000 Quadratmetern sollen Ausrüstung, technische Werkstätten, Fahrzeugwartung und logistische Leitung gebündelt werden. Der CGDIS verspricht sich davon kürzere Wege, weniger Stillstand bei Fahrzeugen und eine höhere operative Bereitschaft.

Mersch wird dabei als geographischer Mittelpunkt des Landes verstanden. Von dort aus sollen Einsätze und Unterstützung für Gemeinden schneller koordiniert werden können.

Der Bau kostet rund 110 Millionen Euro. Die Finanzierung übernehmen laut RTL zu gleichen Teilen die Europäische Investitionsbank und die Spuerkeess mit jeweils 55 Millionen Euro. Für Luxemburg wird das als neues Modell bei einem öffentlichen Projekt beschrieben.

Politisch gehört das Zentrum zur nationalen Resilienzstrategie. Nach Pandemie, Unwettern und anderen Krisen soll nicht nur geplant, sondern auch praktisch vorgehalten werden, was im Ernstfall benötigt wird.

Was ist das Ziel?
Schnellere und effizientere Krisenlogistik sowie zentralisierte technische Kapazitäten.
Wie teuer ist das Projekt?
Rund 110 Millionen Euro.

Mehr dazu: Mersch, Civil Protection, Public Infrastructure, Cgdis

navigierenöffnenescschließen