Rechtsformen
Gesellschaft gründen für fast nichts: Was Kosovo, Litauen und New Mexico wirklich kosten
Die Gebühr ist schnell bezahlt. Teuer werden Anschrift, Zustellungsbevollmächtigter und Buchhaltung — und im Zweifel das luxemburgische Steuerrecht.

17,13 Euro. So viel verlangt das litauische Registerzentrum dafür, eine haftungsbeschränkte Gesellschaft in das Handelsregister einzutragen. Im Kosovo und in Ruanda kostet derselbe Vorgang gar nichts, in Lettland 20 Euro, im US-Bundesstaat New Mexico 50 US-Dollar. Diese Zahlen sind echt — solange man ausschließlich betrachtet, was der Staat für den Registereintrag verlangt.
Interessant wird es danach. Braucht die Gesellschaft eine bezahlte Anschrift vor Ort? Einen Zustellungsbevollmächtigten? Einen Notar? Einen Jahresabschluss und jemanden, der ihn erstellt? Eine jährliche Zahlung an den Staat? Erscheint die Inhaberin in einem Register, das jeder durchsuchen kann? Und lässt sich das Ganze von Luxemburg aus erledigen, ohne ins Flugzeug zu steigen?
Wir haben die billigsten Rechtsformen verglichen, die sich anhand der Register und Steuerverwaltungen selbst überprüfen ließen — mit Blick auf Gründerinnen und Gründer mit Wohnsitz in Luxemburg oder anderswo in der EU. Einen eindeutigen Sieger gibt es nicht.
- Die LLC in New Mexico verbindet niedrige laufende Kosten, einfache Verwaltung und Zurückhaltung des öffentlichen Registers am besten.
- Die litauische MB ist die interessanteste Billigrechtsform innerhalb der EU.
- Die lettische SIA mit reduziertem Kapital ist die billigste konventionelle EU-Kapitalgesellschaft.
- Die kosovarische Gesellschaft mit beschränkter Haftung und die ruandische private company limited by shares lassen sich tatsächlich für null Euro eintragen.
- Die LLC in Mississippi liegt näher an New Mexico, als ihr Ruf vermuten lässt.
- Die niederländische BV ist in der Gründung deutlich teurer, rechtfertigt den Preis aber, wenn eine anerkannte EU-Kapitalgesellschaft schwerer wiegt als die Gebühr.
Über allem steht ein Vorbehalt.
Null Euro Jahresgebühr des Staates sind nicht dasselbe wie null Euro Erfüllungsaufwand.
Was in die Rechnung eingeht
Als theoretische Gründungsuntergrenze zählen wir die zwingende staatliche Eintragungsgebühr zuzüglich eines zwingenden Anfangskapitals. Das Kapital gehört hinein, weil die Gründerin es aufbringen muss — auch wenn es Vermögen der Gesellschaft bleibt und nicht als Gebühr verschwindet.
Die laufenden staatlichen Kosten lassen Anwälte, Buchhalter und kommerzielle Adressanbieter außen vor. Unterstellt ist durchgehend der günstigste Fall: dass eine rechtlich verlangte Anschrift oder Zustellungsadresse kostenfrei zu haben ist und dass alle zulässigen Anmeldungen selbst vorgenommen werden. In dieser Lage sind die wenigsten — worum es in der zweiten Hälfte dieses Textes geht.
Die Übersicht
- Kosovo, Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Null Euro Eintragung, kein Stammkapital, keine allgemeine Verlängerungsgebühr feststellbar. Jahresmeldungen bleiben, Unternehmensdaten sind bewusst öffentlich. Auf dem Papier das Billigste.
- Ruanda, private company limited by shares. Null Euro, Eintragung online in etwa sechs Arbeitsstunden, kein Mindestkapital — aber eine physische Anschrift im Land ist zwingend. Hervorragendes Verfahren, mit Adressfalle.
- Litauen, Kleine Gesellschaft (MB). 17,13 Euro bei elektronischer Anmeldung, kein Mindestkapital, keine allgemeine Jahresgebühr des Registers. Mitglieder und ihre Einlagen werden erfasst. Der beste EU-Kandidat im Billigsegment.
- Lettland, SIA mit reduziertem Kapital. 20 Euro Staatsgebühr, Kapital unter 2.800 Euro, ein bis fünf natürliche Personen, Gebietsfremde zugelassen. Gesellschafterdaten sind weitgehend transparent. Die beste billige konventionelle EU-Gesellschaft.
- New Mexico, LLC. Einmalig 50 US-Dollar, kein gesetzliches Kapital, keine jährliche Meldung und keine Verlängerungsgebühr, wenig Angaben zu den Inhabern in der Gründungsanmeldung. Das beste Verhältnis von Kosten und Registerzurückhaltung.
- Mississippi, LLC. Einmalig 50 US-Dollar, kein Kapital, jährliche Meldung — für inländische LLC allerdings gebührenfrei. Die stärkste Alternative zu New Mexico.
- Kentucky, LLC. 40 US-Dollar Gründung und 15 US-Dollar im Jahr, der billigste Einstieg in den USA; die Jahresmeldung bringt Gesellschafter und Geschäftsführer in die Registerdaten. Billig, aber die Inhaber werden auffindbar.
- Nordmazedonien, vereinfachte GmbH. Rund 1 Euro Gründungskapital, die Eintragungsgebühr ließ sich auf Englisch nicht belastbar bestimmen. Interessante Alternative auf dem Balkan.
- Wyoming, LLC. 100 US-Dollar Gründung, jährliche Lizenzsteuer in Höhe des höheren Betrags aus 60 US-Dollar oder 0,02 Prozent des in Wyoming belegenen Vermögens. Gute Adresse, aber kein Preisführer mehr.
- Niederlande, BV. Ein Cent Kapital, dafür zwingend ein Notar für ungefähr 500 bis 1.500 Euro zuzüglich Registergebühr der Handelskammer. Solide Struktur, teure Gründung.
- Luxemburg, SARL-S. Kapital zwischen 1 und 12.000 Euro, Gründung per Privaturkunde ohne Notar, dazu Registerkosten und Niederlassungsgenehmigung. Gesellschafter und Anteile sind öffentlich. Lokal einfach, für Anonymität ungeeignet.
- Delaware, LLC. Höhere Gründungskosten als New Mexico oder Kentucky und eine Jahressteuer von inzwischen 400 US-Dollar. Für dieses Ziel deutlich zu teuer.
New Mexico: einmal 50 Dollar, danach nichts
Wer Haftungsbeschränkung ohne Mindestkapital, niedrige Gründungskosten, keine jährliche Meldung, keine wiederkehrende Abgabe und möglichst wenige Angaben zu den Inhabern in der Gründungsanmeldung sucht, kommt an New Mexico schwer vorbei.
Der Bundesstaat setzt die Gebühr für die Articles of Organization auf 50 US-Dollar fest; angemeldet wird über das Online-Portal des Secretary of State. Die Rechnung auf Ebene des Bundesstaates ist entsprechend kurz: 50 US-Dollar im ersten Jahr, danach null im zweiten, null im dritten, null im zehnten.
Dass eine ausländisch gehaltene LLC damit keine weiteren Pflichten hätte, folgt daraus allerdings nicht.
Der Ablauf
Der Name wird gegen das Register geprüft. Die Gesellschaft bestellt einen Zustellungsbevollmächtigten in New Mexico — theoretisch kostenlos, wenn eine geeignete Person oder Anschrift rechtmäßig zur Verfügung steht, ansonsten der wesentliche wiederkehrende Kostenblock der ganzen Struktur. Danach folgen ein Konto im System des Secretary of State, die Anmeldung der Articles of Organization mit der Gebühr von 50 US-Dollar und ein Operating Agreement, das anders als eine europäische Satzung ein internes Dokument bleibt und nicht veröffentlicht wird. Für Bankverbindung und Steuerverwaltung braucht es in aller Regel zusätzlich eine Employer Identification Number der US-Steuerbehörde.
Die eigentliche Gefahr heißt Form 5472
Die schlanke Verwaltung auf Ebene des Bundesstaates erweckt bei ausländischen Gründern einen falschen Eindruck. Eine ausländisch gehaltene, steuerlich transparente US-Gesellschaft gilt für Zwecke der Auskunftspflichten als Körperschaft und muss eine Pro-forma-Erklärung Form 1120 mit angehängtem Form 5472 einreichen.
Das ist keine Formalie. Die US-Steuerbehörde setzt das Bußgeld für eine unterlassene oder unvollständige Meldung auf 25.000 US-Dollar fest, und nach Ablauf von 90 Tagen ab Aufforderung kommen weitere 25.000 US-Dollar je angefangenem Zeitraum von 30 Tagen hinzu. New Mexico ist damit auf Ebene der Gesellschaft außerordentlich billig und auf Ebene des Bundessteuerrechts potenziell teuer.
Was sich diesen Monat geändert hat
Beim Register wirtschaftlich Berechtigter hat sich die Lage gerade verschoben. Eine Endregel von FinCEN, seit dem 14. August 2026 in Kraft, befreit in den Vereinigten Staaten gegründete Gesellschaften dauerhaft von der Meldepflicht nach dem Corporate Transparency Act; bereits übermittelte Angaben US-amerikanischer Personen sollen gelöscht werden.
Das macht New Mexico für die Zurückhaltung des öffentlichen Registers attraktiv. Mit Unsichtbarkeit hat es nichts zu tun: Banken, Zahlungsdienstleister, Zustellungsbevollmächtigte, die Steuerbehörde und zuständige Stellen können dieselben Angaben weiterhin verlangen.
Bewertung der Redaktion
- Gründungskosten — ★★★★★
- Laufende Kosten des Bundesstaates — ★★★★★
- Verwaltungsaufwand — ★★★★☆
- Zurückhaltung des öffentlichen Registers — ★★★★★
- Steuerliche Einfachheit für Ausländer — ★★☆☆☆
Litauen: 17,13 Euro für eine vollwertige juristische Person
Die mažoji bendrija, kurz MB, kommt in Debatten über billige europäische Rechtsformen zu selten vor. Sie ist eine litauische juristische Person des Privatrechts mit beschränkter Haftung und kennt, anders als die klassische UAB, kein gesetzliches Mindestkapital. Die Mitglieder leisten Einlagen zu selbst gesetzten Bedingungen; bis zu zehn natürliche Personen können sich beteiligen. Die Eintragung kostet 17,13 Euro.
Der Weg über das Portal
Billig ist ausschließlich die elektronische Variante. Gegründet wird über das Selbstbedienungssystem des Registerzentrums mit Standarddokumenten statt mit notarieller Beurkundung, was den größten Teil der Kosten entfallen lässt. Alle Gründer benötigen eine qualifizierte elektronische Signatur. Das Teilnehmerregister ist ausdrücklich auf ausländische natürliche Personen eingerichtet: Lassen sich die Angaben nicht automatisch prüfen, wird eine Pass- oder Ausweiskopie nachgereicht. Elektronisch und fehlerfrei eingereicht, ist die Gesellschaft binnen eines Arbeitstages eingetragen, auf Papier binnen dreier.
Der Haken: keine Anteile
Eine MB kennt Mitglieder und Einlagen, keine in Anteile zerlegte Kapitalstruktur nach Art einer BV oder SIA. Für eine Ein-Personen-Beratung, eine Holding oder ein Kleinstunternehmen spielt das keine Rolle. Sobald Investoren gewöhnliche Anteile zeichnen sollen, verschiedene Anteilsklassen gebraucht werden oder internationale Vertragspartner die Rechtsform auf Anhieb einordnen sollen, wird es zum Ausschlusskriterium.
Auch die Beteiligungsverhältnisse stehen im Register: Identität des Mitglieds, Einlage und Mitgliedschaftszeiten, bei ausländischen Mitgliedern mit zusätzlichen Angaben. In der Frage der Registerzurückhaltung ist Litauen nicht New Mexico.
Was danach anfällt
Die MB ist eine vollwertige juristische Person, keine Rechtsform zum Vergessen. Buchführung und Rechnungslegung laufen weiter, und das Register verfolgt Gesellschaften, die keinen Jahresabschluss einreichen. Das fehlende Kapital erspart eine Zahlung, keine Pflicht.
Bewertung der Redaktion
- Gründungskosten — ★★★★★
- Laufende Registerkosten — ★★★★★
- Verwaltungsaufwand — ★★★★☆
- Nutzen innerhalb der EU — ★★★★★
- Zurückhaltung des öffentlichen Registers — ★★★☆☆
Lettland: die SIA mit reduziertem Eigenkapital
Wer ausdrücklich eine Rechtsform will, die sich wie eine normale Kapitalgesellschaft verhält, ist in Lettland besser aufgehoben. Neben der gewöhnlichen SIA führt das Unternehmensregister eine SIA mit reduziertem Kapital, deren Eckdaten es selbst veröffentlicht:
- sie ist eine juristische Person;
- sie hat ein bis fünf Gesellschafter, ausschließlich natürliche Personen;
- Gebietsfremde dürfen Gesellschafter sein;
- das Eigenkapital liegt unter 2.800 Euro;
- die Staatsgebühr beträgt 20 Euro, gegen den dreifachen Satz wird binnen eines Arbeitstages bearbeitet.
Der Ablauf ist bewusst konventionell: Namensprüfung, Gründungsbeschluss oder Gründungsvertrag, Satzung, Nachweis des Kapitals, Gesellschafterverzeichnis, Feststellung der wirtschaftlich Berechtigten — in Lettland regelmäßig jede natürliche Person mit mehr als 25 Prozent —, Angabe der Rechtsanschrift, Unterzeichnung mit qualifizierter elektronischer Signatur und Anmeldung gegen 20 Euro.
Was tatsächlich aus der Kasse geht
Auf Ebene der Registergebühr im Wesentlichen ja. Das Kapital kommt hinzu, bleibt aber Vermögen der Gesellschaft; Adressdienste, Buchhaltung und Beratung sind eigene Posten. Wer über eine rechtmäßige Anschrift in Lettland, eine anerkannte elektronische Signatur und die Fähigkeit zur eigenen Buchführung verfügt, drückt den externen Mittelbedarf auf einen sehr kleinen Betrag.
Wer 90 Prozent hält, steht im Register
Für alle, die ihre Mehrheitsbeteiligung aus gewöhnlichen Handelsregisterabfragen heraushalten möchten, ist Lettland der schwächste unserer Finalisten. Gesellschafter und ihre Anteile gehören zum Datenbestand, neben Satzung und Jahresabschlüssen, und aktuelle Unternehmensdaten sind gebührenfrei abrufbar. Dokumentendownloads und Daten natürlicher Personen erfordern eine Anmeldung per lettischer eID oder eIDAS-Mittel — eine Hürde, keine Mauer.
Lettland beantwortet damit die Frage nach der billigsten normalen EU-Kapitalgesellschaft hervorragend. Die Frage, wo niemand erfährt, dass einem 90 Prozent gehören, beantwortet es schlecht.
Kosovo: die Null, die der Prüfung standhält
Die dramatischste Zahl des Vergleichs liefert der Kosovo. Die staatliche Investitionsagentur hält fest, dass die Eintragung eines Unternehmens gebührenfrei ist; ein Mindeststammkapital verlangt das kosovarische Recht für die Gesellschaft mit beschränkter Haftung nicht, sodass es überhaupt keine Pflichtzahlung der Gründer gibt. Ausländische Investoren werden gleichbehandelt, hundertprozentiges Auslandseigentum ist zulässig. Eingetragen wird bei der Kosovo Business Registration Agency, die dafür eine elektronische Datenbank betreibt.
Rein rechnerisch ist das nicht zu unterbieten: null Gebühr, null Kapital. Trotzdem gewinnt der Kosovo nicht automatisch.
Erstens wirbt das Land ausdrücklich mit der Transparenz von Unternehmensdaten — Grunddaten eingetragener Gesellschaften sind frei online zugänglich. Das ist das Gegenteil dessen, was New Mexico attraktiv macht. Zweitens ersetzt eine kostenlose Eintragung keine Steuer- und Buchführungsverwaltung. Drittens ist das englischsprachige amtliche Material zur aktuellen Gebührenordnung nach der Gründung dünner als in Litauen, Lettland oder den US-Bundesstaaten. Wir würden den geltenden Tarif unmittelbar vor der Gründung prüfen, statt „null für immer“ als gesichert zu behandeln.
Ruanda: Kapitalgesellschaft zum Nulltarif, mit Adresspflicht
Auch in Ruanda hält die Schlagzeile der Prüfung stand. Das Office of the Registrar General, Teil des Rwanda Development Board, weist die Unternehmensregistrierung als vollständig online und gebührenfrei aus, lässt hundertprozentig ausländische Beteiligung zu und verlangt für die private company limited by shares kein Mindestkapital. Bei vollständigen Angaben ist die Eintragung in rund sechs Arbeitsstunden abgeschlossen.
Anders als eine LLC oder eine litauische MB ist das eine echte Kapitalgesellschaft mit Anteilen, die jeder Vertragspartner einordnen kann. Anzugeben sind Firma, Kontaktdaten, Pass- oder Ausweisangaben, geplante Tätigkeiten, Gesellschafter, Geschäftsführung und Sitz.
Genau dort endet die Null: Die Gesellschaft braucht eine physische Anschrift in Ruanda. Wer in Luxemburg sitzt und keinerlei Bezug zum Land hat, muss das lösen — über einen kommerziellen Anbieter ist die effektive Gründung sofort nicht mehr kostenlos. Hinzu kommen laufende Pflichten, darunter Jahresmeldungen und Finanzangaben, für die der Registrar General Vorlagen bereitstellt. Ruanda gewinnt den Wettbewerb um die Eintragungsgebühr, nicht den um die Gesellschaft, die man zehn Jahre lang ignorieren kann.
Mississippi: 50 Dollar und eine gebührenfreie Jahresmeldung
New Mexico ist nicht der einzige Bundesstaat nahe der Null. Mississippi verlangt 50 US-Dollar für die Gründung einer inländischen LLC und eine Jahresmeldung bis zum 15. April — für inländische LLC allerdings gebührenfrei. Auswärtige LLC zahlen für dieselbe Meldung 250 US-Dollar, was daran erinnert, dass „der Staat verlangt nichts“ meistens ein Satz mit Subjekt ist.
Auch in Mississippi ist ein Zustellungsbevollmächtigter Pflicht; zugelassen sind natürliche Personen, Kapitalgesellschaften und LLC mit physischer Anschrift im Bundesstaat. Der Abstand zwischen theoretischer Null und tatsächlichen Kosten entscheidet sich damit wieder an dieser Adresse.
Wir bleiben aus zwei nüchternen Gründen bei New Mexico: Mississippi erzwingt einen jährlichen Verwaltungsakt, auch wenn er nichts kostet, und New Mexico verfügt über das dichtere Anbieterumfeld für ausländisch gehaltene Kleinstgesellschaften. Bundesrechtlich ändert die Wahl nichts — die Pflichten rund um Form 5472 gelten in beiden Fällen.
Kentucky: billiger im Einstieg, teurer für die Anonymität
Beim Einstiegspreis schlägt Kentucky New Mexico: 40 US-Dollar für die Articles of Organization und 15 US-Dollar für die Jahresmeldung, fällig bis zum 30. Juni. Über fünf Jahre summiert sich das auf rund 100 US-Dollar an staatlichen Gebühren.
Verloren geht der Vergleich an der Stelle, um die dieser Text ständig kreist: Die Jahresmeldung verlangt Namen und Anschriften der Gesellschafter beziehungsweise Geschäftsführer, und der Secretary of State stellt diese Angaben über seine Unternehmensdaten bereit. Kentucky ist die richtige Wahl, wenn der Unterschied zwischen 40 und 50 US-Dollar schwerer wiegt als die Auffindbarkeit des eigenen Namens. Für die meisten ausländischen Gründer tut er das nicht.
Wyoming und Delaware: gute Adressen, falscher Wettbewerb
Wyoming wird international als Standard-Billigstaat für LLC vermarktet und ist eine solide Jurisdiktion — diesen Vergleich gewinnt es nicht. Die Gründung kostet 100 US-Dollar, und jedes Jahr folgt eine Meldung mit Lizenzsteuer in Höhe des höheren Betrags aus 60 US-Dollar oder 0,02 Prozent des in Wyoming belegenen Vermögens. Gegen null laufende Kosten in New Mexico sind das mindestens 60 US-Dollar Unterschied pro Jahr, zuzüglich Zustellungskosten auf beiden Seiten.
Delaware wiederum verfügt über das bedeutendste Gesellschaftsrecht der Welt — nur kauft man das für eine kleine private Gesellschaft nicht mit. Die Division of Corporations weist für alle in Delaware gegründeten oder registrierten LLC, LP und Personengesellschaften eine Jahressteuer von 400 US-Dollar aus, fällig bis zum 1. Juni, obwohl keine gewöhnliche Jahresmeldung eingereicht wird. Der Betrag ist neu: Das Gesetzesvorhaben HB 400 hob die Abgabe von 300 auf 400 US-Dollar an, und der höhere Wert steht inzwischen auf der amtlichen Seite.
Zehn Jahre New Mexico kosten auf Ebene des Bundesstaates null. Zehn Jahre Delaware kosten zum heutigen Satz 4.000 US-Dollar, bevor die erste Rechnung des Zustellungsbevollmächtigten geschrieben ist. Wer dennoch in Delaware gründet, sollte den Betrag am Tag der Zahlung im System des Bundesstaates prüfen — diese Gebühr hat sich gerade bewegt.
Niederlande: wo der Notar die Rechnung schreibt
Die niederländische BV zeigt am deutlichsten, warum das Mindestkapital ein schlechter Maßstab für Gründungskosten ist. Eine BV lässt sich mit einem Cent Startkapital errichten — aber nicht ohne niederländischen Notar. Die Regierungsinformation beziffert die Notarkosten auf ungefähr 500 bis 1.500 Euro, zuzüglich der Registergebühr der Handelskammer.
Entsprechend förmlich ist der Ablauf: Firma und Struktur festlegen, dem Notar Angaben zu Gesellschaftern, Geschäftsführung und wirtschaftlich Berechtigten übermitteln, Gründungsurkunde und Satzung beurkunden lassen, Gesellschafterverzeichnis anlegen, Gesellschaft und Geschäftsführer bei der Handelskammer eintragen, wirtschaftlich Berechtigte melden, mindestens einen Cent einzahlen. Danach gelten Aufzeichnungspflichten und die Pflicht zum Jahresabschluss.
Attraktiv bleiben die Niederlande, wenn die Prioritäten so liegen: konventionelle EU-Kapitalgesellschaft, hohe Anerkennung im Geschäftsverkehr, vergleichsweise diskretes Gesellschafterverzeichnis, niedriges Pflichtkapital — und Kosten erst an fünfter Stelle. Steht der Preis vorn, sind Litauen und Lettland dramatisch billiger.
Luxemburg: die SARL-S und ihr Schaufenster
Für Ansässige im Großherzogtum ist die SARL-S der naheliegende Maßstab. Das Stammkapital muss mindestens 1 Euro betragen und darf 12.000 Euro nicht übersteigen; gegründet wird per Privaturkunde ohne Notar. Billiger kommt man im Inland nicht zu einer haftungsbeschränkten Gesellschaft.
Die Einschränkungen wiegen allerdings schwer:
- Gesellschafter dürfen nur natürliche Personen sein — eine Gesellschaft kann keine SARL-S halten, und niemand darf gleichzeitig an mehreren beteiligt sein;
- die Tätigkeit braucht die passende Genehmigung, die endgültige Niederlassungsgenehmigung erteilt das Wirtschaftsministerium;
- die Eintragung im Handels- und Gesellschaftsregister nennt Gesellschafter, Anschriften und die Zahl ihrer Anteile;
- der Jahresabschluss wird festgestellt und beim Register hinterlegt, regelmäßig binnen sieben Monaten nach Geschäftsjahresende, und ist öffentlich einsehbar.
Wem 90 Prozent einer SARL-S gehören, der sollte damit rechnen, dass genau das über das Register auffindbar ist. Wer tatsächlich von Luxemburg aus arbeitet, zahlt diesen Preis womöglich gern: Eine 17-Euro-Gesellschaft in Litauen, deren Verwaltung, Steuersitz und Bankverbindung über Grenzen verteilt sind, ist nicht offensichtlich einfacher zu führen.
Eine billige Gründung im Ausland bedeutet nicht automatisch einen billigen Betrieb.
Nordmazedonien, Montenegro, Albanien, Armenien
Vier weitere Jurisdiktionen tauchten in der Recherche immer wieder auf, ohne die Finalisten zu verdrängen.
Nordmazedonien führt eine vereinfachte GmbH, meist als PDOO abgekürzt, deren Reiz in einem Gründungskapital von rund 1 Euro gegenüber 5.000 Euro bei der gewöhnlichen DOO liegt; eingetragen wird über den One-Stop-Shop des Zentralregisters. Die vollständige Gebührenordnung für 2026 ließ sich anhand englischsprachigen amtlichen Materials nicht mit derselben Sicherheit bestimmen wie die 17,13 Euro in Litauen oder die 20 Euro in Lettland, und Buchführung sowie elektronische Einreichung des Jahresabschlusses bleiben Pflicht.
Montenegro kennt eine DOO mit rund 1 Euro Kapital und staatlichen Gebühren im Bereich von 22 Euro, eingetragen beim Zentralregister der Wirtschaftssubjekte und mit notariell beglaubigten Gründungsdokumenten. Günstig ist das zweifellos, aus der Ferne aber schwerer verlässlich zu kalkulieren als die beiden baltischen Varianten; ältere Online-Vergleiche mit historischen Gebühren sollte man am geltenden Tarif prüfen.
Albanien verfügt über ein großes GmbH-Segment und ein zunehmend zentralisiertes Online-Verfahren beim Nationalen Wirtschaftszentrum, das Ersteintragung, Änderungen und Meldungen wirtschaftlich Berechtigter abdeckt; ausländisch gehaltene Gesellschaften sind verbreitet. Eine Privatsphäre-Jurisdiktion ist es nicht: Die Meldung wirtschaftlich Berechtigter ist Teil des Systems, und das Land bewegt sich bewusst in Richtung mehr Transparenz.
Armenien betreibt ein hervorragendes elektronisches Register und günstige digitale Dienste — mehrere der vereinfachten Online-Verfahren stehen jedoch nur Gesellschaften offen, deren Gesellschafter und Geschäftsführer armenische Staatsangehörige sind. Zudem muss jede armenische juristische Person ihre Angaben zu wirtschaftlich Berechtigten jährlich bis zum 20. Februar bestätigen, erstmals binnen 40 Tagen nach der Eintragung.
Woran der Nullpreis wirklich scheitert
Über alle Jurisdiktionen hinweg gilt dasselbe Muster: Die staatliche Gebühr ist der kleinste Teil des Problems. Vier Posten entscheiden über den tatsächlichen Betrag.
1. Die Geschäftsanschrift
Eine Gesellschaft braucht unter Umständen eine reale Anschrift im Sitzstaat. Wer eine besitzt oder rechtmäßig kostenlos nutzen kann, zahlt null. Wer einen kommerziellen Anbieter braucht, zahlt dafür über die Lebensdauer der Gesellschaft leicht mehr als die gesamte Gründungsgebühr. Ruanda ist der klarste Fall: Die Anschrift im Land ist nicht verhandelbar.
2. Der Zustellungsbevollmächtigte
US-Bundesstaaten verlangen regelmäßig einen Zustellungsbevollmächtigten mit physischer Anschrift im Staat. Wer dort Bekannte, Beschäftigte oder ein Büro hat, zahlt womöglich nichts; wer in Luxemburg sitzt, nimmt einen Dienstleister. Deshalb sind New Mexicos 50 US-Dollar einmal, null pro Jahr die gesetzliche Untergrenze und kein Versprechen an ausländische Gründer.
3. Die Buchführung
Europäische Kapitalgesellschaften verlangen mehr formale Rechnungslegung als ein US-Register. Die lettische SIA, die litauische MB, die luxemburgische SARL-S und die niederländische BV sind auch in einem Jahr ohne Umsatz buchführungspflichtig. Die Arbeit lässt sich oft selbst erledigen; die Pflicht verschwindet nicht.
4. Die Steuererklärungen
Hier kippt die billigste Gesellschaft in die teuerste. Eine ausländisch gehaltene, steuerlich transparente US-LLC kostet 50 US-Dollar in der Gründung und trägt ein Bußgeldrisiko ab 25.000 US-Dollar für den falschen Umgang mit Form 5472. Ein Verhältnis von eins zu fünfhundert zwischen Kaufpreis und Sanktion findet sich sonst selten.
Der Ort der Geschäftsleitung schlägt jede Gebühr
Eine einzige Tatsache kann jede Zahl dieses Textes aufwiegen: Eine ausländische Eintragungsurkunde macht eine Gesellschaft für luxemburgische Steuerzwecke nicht zwingend ausländisch.
Luxemburg behandelt eine Körperschaft als ansässig, wenn entweder der Satzungssitz oder die Hauptverwaltung im Großherzogtum liegt. Wo die Hauptverwaltung liegt, ist eine Tatsachenfrage und wird nach der Substanz beurteilt: wo die Geschäftsleitung tatsächlich stattfindet, wo Buchhaltung und Archiv geführt werden, wo Gesellschafter- und Geschäftsführungsbeschlüsse gefasst werden.
Die Konstellation, zu der dieser Text verleiten könnte, sieht so aus:
- Sie wohnen in Luxemburg;
- Sie gründen eine litauische MB für 17,13 Euro;
- alle Entscheidungen fallen in Luxemburg;
- die gesamte Arbeit wird in Luxemburg erbracht;
- in Litauen findet praktisch keine Tätigkeit statt.
Auf der Urkunde steht Litauen. Die luxemburgische Ansässigkeitsfrage ist damit nicht beantwortet — und das Problem stellt sich mit einer LLC in New Mexico, einer lettischen SIA, einer kosovarischen Gesellschaft, einer ruandischen Ltd oder einer niederländischen BV in identischer Form. Als Weg aus luxemburgischen Steuerpflichten taugen diese Strukturen nicht; so behandelt, wird aus einer 17-Euro-Gesellschaft eine teure.
Welche Rechtsform verursacht die geringsten Gesamtkosten, wenn Gesellschaftsrecht, Steuersitz, Buchführung, Anschrift, Bankverbindung und Verwaltung zusammengerechnet werden?
Die Rangliste
- 1. LLC in New Mexico — insgesamt am besten. Die Wahl, wenn Registerzurückhaltung und minimale laufende Kosten schwerer wiegen als eine EU-Gesellschaft. Hauptrisiko: die bundesrechtlichen Meldepflichten.
- 2. Litauische MB — bestes EU-Preis-Leistungs-Verhältnis. 17,13 Euro, kein Mindestkapital. Hauptrisiko: keine konventionelle Kapitalgesellschaft, Buchführungspflichten bleiben.
- 3. Lettische SIA mit reduziertem Kapital — beste billige EU-Kapitalgesellschaft. 20 Euro und eine vertraute Struktur. Nachteil: sehr transparente Gesellschafterdaten.
- 4. LLC in Mississippi — beste Alternative zu New Mexico. Fast identische Zahlen, ein zusätzlicher Jahrestermin.
- 5. Kosovarische Gesellschaft — auf dem Papier am billigsten. Null Gebühr, kein Kapital. Nachteil: weniger planbare Verwaltung, schwacher Privatsphäre-Fall.
- 6. Ruandische Ltd — beste kostenlose Kapitalgesellschaft. Kostenlos, online, ausländische Gesellschafter zugelassen. Nachteil: Pflichtanschrift im Land und erhebliche Distanz.
- 7. LLC in Kentucky. 40 US-Dollar und 15 US-Dollar jährlich. Nachteil: Gesellschafter und Geschäftsführer landen in den Registerdaten.
- 8. Luxemburgische SARL-S. Ausgezeichnet für ein tatsächlich hier betriebenes Kleinunternehmen. Nachteil: Gesellschafter und Anteile werden offengelegt.
- 9. Niederländische BV. Ausgezeichnete EU-Kapitalgesellschaft. Nachteil: Der Pflichtnotar macht aus einem Cent Kapital eine Übung über 500 bis 1.500 Euro.
- 10. Wyoming und Delaware. Angesehene Standorte, die diesen Preisvergleich nicht gewinnen: mindestens 60 US-Dollar jährlich in Wyoming, 400 US-Dollar in Delaware.
Fazit
Die Gesellschaft, deren Gründung fast nichts kostet, ist kein Mythos. Auf Ebene des Registers haben wir überprüft: null Euro im Kosovo, null Euro in Ruanda, 17,13 Euro in Litauen, 20 Euro zuzüglich Kapital in Lettland, 40 US-Dollar in Kentucky sowie je 50 US-Dollar in New Mexico und Mississippi.
Nur New Mexico verbindet diesen Einstiegspreis mit einer wirklich geringen laufenden Belastung und ausgeprägter Zurückhaltung des öffentlichen Registers. Innerhalb der Europäischen Union ist die litauische MB der interessanteste Fund dieser Recherche, für eine konventionelle Kapitalgesellschaft die lettische SIA mit reduziertem Kapital die bessere Antwort.
Die Entscheidung sollte deshalb nicht an der Frage hängen, wo sich eine Gesellschaft für null Euro eintragen lässt, sondern daran, welche Gesellschaft sich über fünf oder zehn Jahre zu den geringsten Gesamtkosten rechtskonform, bankfähig und steuerlich sauber halten lässt.
Was nach der Gründung folgt, behandeln unsere Überblicke zur Unternehmensbesteuerung in Luxemburg, zur Lage von Selbstständigen und zur Mehrwertsteuer.
Dieser Beitrag vergleicht Vorschriften zu Gründung und Unterhalt von Gesellschaften zu Informationszwecken und ersetzt keine individuelle Rechts- oder Steuerberatung. Gebühren, Meldepflichten und Register wirtschaftlich Berechtigter ändern sich; grenzüberschreitende Strukturen sollten vor der Gründung an der tatsächlichen steuerlichen Ansässigkeit und am Ort der Geschäftsleitung geprüft werden.
Häufig gefragt
- Welche Gesellschaft lässt sich weltweit am billigsten eintragen?
- Gemessen allein an der staatlichen Gebühr: Kosovo und Ruanda. Die kosovarische Registerbehörde trägt eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung gebührenfrei ein, ein Stammkapital verlangt das Gesetz nicht. Ruandas Office of the Registrar General registriert eine private company limited by shares online, kostenlos und ohne Mindestkapital. Kostenlos zu halten ist beides nicht: Jahresabschlüsse bleiben Pflicht, und Ruanda verlangt eine physische Anschrift im Land.
- Was ist die billigste Gesellschaft in der EU?
- Die litauische Kleine Gesellschaft, die mažoji bendrija oder MB, mit einer Eintragungsgebühr von 17,13 Euro und ohne Mindestkapital. Wer eine konventionelle Kapitalgesellschaft braucht, findet sie in Lettland: Die SIA mit reduziertem Kapital kostet 20 Euro Staatsgebühr, erlaubt ein bis fünf natürliche Personen als Gesellschafter, auch Gebietsfremde, und begrenzt das Eigenkapital auf unter 2.800 Euro.
- Hat eine LLC in New Mexico jährliche Kosten?
- Auf Ebene des Bundesstaates nicht. New Mexico verlangt 50 US-Dollar für die Articles of Organization und keine jährliche oder zweijährliche Meldung, also auch keine wiederkehrende Gebühr. Die Gesellschaft muss allerdings einen Zustellungsbevollmächtigten im Bundesstaat unterhalten, was ohne eigene Präsenz in den USA regelmäßig einen kommerziellen Anbieter bedeutet. Die bundesrechtlichen Steuerpflichten bleiben davon unberührt.
- Müssen wirtschaftlich Berechtigte einer US-Gesellschaft noch gemeldet werden?
- Für in den USA gegründete Gesellschaften nicht mehr. Eine FinCEN-Endregel, in Kraft seit dem 14. August 2026, befreit inländische Gesellschaften dauerhaft von der Meldepflicht nach dem Corporate Transparency Act; bereits gemeldete Daten US-amerikanischer Personen sollen gelöscht werden. Das beseitigt ein Bundesregister, nicht die Sichtbarkeit insgesamt: Banken, Zahlungsdienstleister und Steuerbehörden verlangen dieselben Angaben weiterhin.
- Kann man mit einer Auslandsgesellschaft die luxemburgische Besteuerung vermeiden?
- Durch die Eintragung allein nicht. Luxemburg behandelt eine Körperschaft als ansässig, wenn entweder der Satzungssitz oder die Hauptverwaltung im Land liegt. Wo die Hauptverwaltung liegt, wird nach den tatsächlichen Verhältnissen beurteilt: wo die Geschäfte geleitet werden, wo Buchhaltung und Archiv geführt werden, wo Gesellschafter- und Geschäftsführungsbeschlüsse gefasst werden. Eine billige ausländische Registergebühr verschiebt davon nichts.
- Was kostet eine luxemburgische SARL-S?
- Das Stammkapital muss mindestens 1 Euro und darf höchstens 12.000 Euro betragen, und die Gründung ist per Privaturkunde ohne Notar möglich. Dafür dürfen nur natürliche Personen Gesellschafter sein, die Tätigkeit braucht die passende Niederlassungsgenehmigung, und die Eintragung im Handels- und Gesellschaftsregister nennt die Gesellschafter, ihre Anschriften und ihre Anteile.
Quellen
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