Handel
Öffnungszeiten im Luxemburger Handel 2026: Sonntagsarbeit erklärt
Die Reform verändert Sonntagsarbeit, Öffnungsfenster und Regeln für bestimmte Feiertage.

Die Reform der Ladenöffnungszeiten wird 2026 im Alltag sichtbar. Das parlamentarische Dossier 8472 zu Öffnungszeiten im Handel und Handwerk wurde im Dezember 2025 abgeschlossen und im Memorial A veröffentlicht.
RTL Today fasst die Sonntagsregel so zusammen: Bestimmte Geschäfte dürfen Personal sonntags bis zu acht Stunden beschäftigen statt bisher vier. Betriebe mit bis zu 30 Beschäftigten können dies einseitig entscheiden; Betriebe ab 31 Beschäftigten benötigen weiterhin eine Kollektivvereinbarung mit Gewerkschaften.
Auch die normalen Öffnungsfenster werden erweitert. Viele Unternehmen dürfen werktags von 5 bis 21 Uhr öffnen, am Wochenende bis 19 Uhr. Die Reform verbindet mehr Flexibilität mit arbeitsrechtlichen Schranken je nach Unternehmensgröße.
Für bestimmte Lebensmittel- und Gastronomie-nahe Berufe gelten Ausnahmen an Feiertagen. RTL Today nennt Metzgereien, Bäckereien, Konditoreien, Caterer und Konsumlokale, die am 1. Mai, 25. Dezember und 1. Januar öffnen dürfen. Andere Geschäfte bleiben ohne Kollektivvertrag ausgeschlossen.
Die Suchfragen sind praktisch: Wer darf länger öffnen, wird Sonntagsarbeit automatisch, und was gilt für kleine oder größere Betriebe?
Häufig gefragt
- Dürfen Geschäfte sonntags länger Personal einsetzen?
- Ja, bestimmte Geschäfte bis zu acht Stunden.
- Brauchen große Betriebe einen Kollektivvertrag?
- Ja, ab 31 Beschäftigten bleibt eine Verhandlung mit Gewerkschaften nötig.
- Gilt die Feiertagsöffnung für alle?
- Nein, nur bestimmte Kategorien oder bei Kollektivvertrag.
Quellen
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