Kultur
Luxemburg und Island unterzeichnen Film-Koproduktionsvertrag in Cannes
Der Fünfjahresvertrag umfasst Filme, Serien und XR-Werke; Koproduzenten können 10% bis 90% beitragen.

Luxemburg und Island haben beim Filmfestival Cannes 2026 und dem Marché du Film ihren ersten gemeinsamen audiovisuellen Koproduktionsvertrag unterzeichnet. Die Vereinbarung entstand im Rahmen des offiziellen Besuchs von Kulturminister Eric Thill.
Der Vertrag soll die Anerkennung von Koproduktionen in beiden Ländern erleichtern. Er gilt für audiovisuelle Werke jedes Genres und Formats, darunter Spielfilme, Serien und digitale Technologieformate wie XR-Erlebnisse.
Der finanzielle Anteil eines luxemburgischen oder isländischen Koproduzenten kann je Projekt zwischen 10% und 90% liegen. Werke unter dem Vertrag können in beiden Ländern als nationale Produktionen anerkannt werden, wenn technische und kreative Beiträge dem finanziellen Anteil entsprechen.
Bereits genannt werden zwei laufende Koproduktionen: A Favour von Grímur Hákonarson und The Man in the Storeroom von María Sólrún. Dazu kommen bestehende Kontakte zwischen dem Luxembourg City Film Festival und dem Stockfish-Festival in Reykjavik.
Nach der Unterzeichnung muss das Abkommen noch in beiden Parlamenten ratifiziert werden. Es soll zunächst fünf Jahre gelten und Luxemburgs Filmbranche einen weiteren formellen Zugang zu einem international vernetzten Partner eröffnen.
Häufig gefragt
- Was umfasst der Vertrag?
- Audiovisuelle Werke aller Genres und Formate, darunter Filme, Serien und XR.
- Wie lange gilt er?
- Zunächst fünf Jahre nach Ratifikation in beiden Ländern.
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