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Vom Mangel zur Schwemme: Wie der Kakaoboom zur Krise Westafrikas wurde
Kakao verdreifachte sich im Dezember 2024 beinahe auf über 12.000 Dollar je Tonne und stürzte bis Anfang 2026 auf rund 3.100 Dollar ab, als der Markt von einem tiefen Defizit in einen Überschuss von 300.000 bis 400.000 Tonnen kippte. Besseres Wetter hob die Ernte, während die Schokoladenhersteller die Tafeln verkleinerten und Kakaobutter ersetzten und so die Nachfrage zerstörten. Nun werden die Elfenbeinküste und Ghana, zusammen fast 70% des Angebots, ihre Bohnen nicht los.